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Unterkünfte in Österreich




 

Oberstdorf

Oberstdorf (815 – 2.224 m) größtes Berg- und Skidorf am Nordrand der Alpen genießt internationales Ansehen. Heilklimatischer Kurort *Premium Class*, Kneippkurort.
Oberstdorf, südlichster Kur- und Erholungsort Deutschlands, international angesehener Wintersportplatz mit einer der modernsten und größten Skiflugschanzen der Welt, erhielt 1937 das Prädikat Heilklimatischer Kurort („Premium Class“ seit 2002) und 1964 die Anerkennung als Kneippkurort. Bereits 1987 war Oberstdorf Austragungsort der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften.

Rund 17.500 Betten in unterschiedlichen Kategorien laden als Ferienquartier die Gäste ganzjährig ein. Exklusive vier und fünf Sterne Hotels, gemütliche, familiengerechte Ferienwohnungen, privat geführte Gästehäuser sowie Gruppen- und Jugendherbergen, ein Naturfreundehaus oder ein Alpencampingplatz bieten für jeden Geschmack und Geldbeutel die richtige Bleibe.

Die Attraktivität der Gemeinde beweisen auch die jährlich ca. 2,5 Millionen Gästeübernachtungen und über 300.000 Gäste, die ganzjährig nach Oberstdorf kommen, um sich fernab von der Hektik und dem Stress des Alltags zu erholen.
Mit der Vielfalt des Angebots und der Großzügigkeit der Landschaft von 2309 Quadratkilometern ist Oberstdorf eine der größten Gemeinde Bayerns - davon sind fast dreiviertel der Gemeindefläche Landschafts- und Naturschutzgebiet. Oberstdorf ist Erholung in Reinkultur. Gelegen in einem Talkessel auf 815 m inmitten der Allgäuer Alpen, finden Sie hier keinen Ackerbau, sondern nur Meere von grünen Wiesen, umgeben von einem Kranz von bis zu 2500 m hohen Bergen.

Keine sichtbare Industrie, sondern neun Golfplätze in unmittelbarer Umgebung, über 75 km Loipen, 200 km Wanderwege - davon im Winter 140 km bestens präpariert -, alpenländliche, urige Berggasthöfe und vieles mehr. Man kann nur erahnen, welche Blumenpracht sich hier im Sommer entfaltet. Oberstdorf hat im Sommer noch mehr Gäste als im Winter. Grund dafür ist die wunderschöne Alpenlandschaft mit unbefahrenen Tälern, Panoramawegen, ihrer Ruhe, Weite und zeitlose Harmonie sowie zahlreiche Veranstaltungen und Tagungen abgestimmt auf die Bedürfnisse der Gäste, wie der „Oberstdorfer Musiksommer“, die „Wild-, Wald- und Jägerwochen“, der traditionelle Viehscheid und vieles andere mehr.

Auch bei der Entwicklung der drei Skigebiete mit sieben Sessel- und 20 Schleppliften (bis zu 29000 Personen pro Stunde können befördert werden) und den neuen Sportanlagen für die FIS Nordische Ski-WM baut Oberstdorf auf Qualität und Ausbau des Bestehenden statt auf Expansion. Zusammen mit dem benachbarten Kleinwalsertal ist Oberstdorf das größte Berg- und Skisportgebiet am Nordrand der Alpen.

Im entscheidenden Maße hat für die führende Rolle Oberstdorfs im Alpenraum der Wintersport beigetragen. Seine aktiven, weltbekannten Skisportler, Eiskunstläufer und Curlingspieler, vor allem aber die zahlreichen internationalen Großveranstaltungen sorgten für seinen weltweit guten Ruf in den letzten Jahrzehnten. 1950 wurde die Skiflugschanze im Stillachtal erbaut, auf der neben den anfänglichen Skiflugwochen nun nach 1973, 1981, 1988 und 1998 im Jahre 2008 die schon fünften Skiflugweltmeisterschaften auf dem Programm steht.
Seit dem Winter 1952/53 ist es die mehrmals umgebaute Schattenbergschanze im Ostteil des Ortes, die jeweils vor dem Jahreswechsel mit dem Auftakt der traditionellen Weltcupspringen im Rahmen der Vierschanzentournee die Massen in ihren Bann zieht. Bisheriger Höhepunkt waren die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im Februar 1987 mit etwa 350.000 Zuschauern und die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im Februar 2005 mit etwa 360.000 Zuschauern beim Langlauf und Springen. Oberstdorf wurde zum Mekka des nordischen Skisports.

Das 1958 erbaute Eisstadion war das erste in Deutschland mit Sommer und Winter-betrieb, wurde erweitert und ist mit seinen drei Eishallen seit 1981 Bundes-leistungszentrum für den Eiskunstlauf. Hier schufen viele weltbekannte Eiscracks die Voraussetzungen für eine große internationale Karriere, so u.a. auch der Oberstdorfer Norbert Schramm, zweimaliger Europa- und Vizeweltmeister. In dieser Eisarena finden nach 1982 und 2000 wieder 2007 die Junioren-Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften statt, im 2- Jahres- Rhythmus die Deutschen Meisterschaften und jährlich trifft sich hier im August/September die Elite zur „Nebelhorn-Trophy“, dem bedeutendsten Sommer-Eiskunstlaufwettbewerb der Welt.

Auf dem Curlingsektor spielt Oberstdorf gleichfalls eine große Rolle. Wurden doch hier 1987 und 2000 die Curling-Europameisterschaften, 1992 die Junioren-Weltmeister-schaften und 1994 die Welt-Titelkämpfe der Damen und Herren abgewickelt. In Oberstorf ist die Welt des Wintersports zu Hause; dazu tragen auch die Olympia-Stützpunkt-Außenstelle sowie die weiteren Veranstaltungen bei. Aber auch der Sommersport kommt durch die zahlreichen vorhandenen Anlagen und Wettkampf-stätten nicht zu kurz.

Zusätzlich ist Oberstdorf winters wie sommers als Urlaubsdorf und als Gesundheitsdorf über die Grenzen hinaus bekannt. Neben zahlreichen Sanatorien, Kuranstalten und Kurärzten gibt es Praxen für Physikalische Therapie und Sportphysiotherapie, Atempädagogen und eine Dialysestation vor Ort. Etwa zehn Häuser haben sich auf Kneippkuren spezialisiert, eines davon auch auf Schrothkur. Über 1000 m2 große Wellness- und Badelandschaft im Firstclass-Hotel oder beschauliche Kurmittelabteilung im kleinen Rahmen, osmanisches Hamam oder römisches Dampfbad, Tepidarium oder Kneipptretbecken, Thalasso oder Ayurveda, Vital-Therme mit großer Saunalandschaft, Therme mit Natursole-Heilwasser und Wellenbad – die Wellness-Angebote sind vielfältig.

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