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Unterkünfte in Österreich

Wo ist der Unterschied zwischen Maut und Vignette?

Bevor es mit dem Auto in den Urlaub geht, gilt es eine ganze Reihe von Vorbereitungen zu erledigen. Dazu gehört die Buchung der Unterkunft als auch die Planung der Urlaubsroute. Wer durch die Länder Europas fährt, muss fast überall dafür bezahlen. Wie diese Gebühren allerdings entrichtet werden müssen, ist ebenso von Land zu Land unterschiedlich. Für ein besseres Verständnis klärt dieser Artikel auf, was der Unterschied zwischen einer Vignette und Maut ist. Darüber hinaus werden noch weitere Fragen zum Thema beantwortet.
 


Bild: Autobahn Maut

Definition: Unterschied zwischen Maut und Vignette

In den Weiten des Internets stoßen viele Suchende beim Thema Urlaubsplanung auf zwei Begriffe: Maut und Vignette. Häufig werden sie für ein und dasselbe verwendet. Genau genommen umschreibt der Begriff Maut jedoch die Straßennutzungsgebühr an sich. Es ist quasi ein Überbegriff. Wie diese Mautgebühren jedoch bezahlt werden, ist abhängig vom Mautsystem eines jeden Landes. Eines funktioniert mit Hilfe einer Vignette. Dies ist ein Aufkleber, welcher vor Urlaubsbeginn gekauft und am Auto angebracht werden muss. Oftmals gibt es Vignetten für einige Tage oder sogar Monate.

Warum gibt es Mautgebühren überhaupt?

Der Bau und Erhalt von asphaltierten Straßen ist sehr teuer. Da sich jedes Land selbst um seine Infrastruktur kümmern muss, erheben die meisten Staaten eine Gebühr. Jeder Verkehrsteilnehmer, der die Straßen nutzen möchte, zahlt also einen kleinen Beitrag, damit die Staatskassen des jeweiligen Landes nicht zu stark belastet werden. Immerhin kann ein Kilometer neuer Straße, je nach Art und Region, zwischen 20 und 100 Millionen Euro kosten.

In welchem Land gilt welche Art von Maut?

Auf dem europäischen Kontinent versammeln sich insgesamt 47 Länder. Beinahe alle, bis auf eine Handvoll, verfügt über ein Mautsystem. Die Nationen, die keine Mautgebühren erheben, verfügen im Gegenzug über sogenannte Umweltplaketen. Wenn Sie also eine Vignette für Europa benötigen, empfehlen wir Ihnen sich schon vor Urlaubsbeginn mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Schließlich reicht es in manchen Ländern aus, noch an der letzten Raststädte bis zum Grenzübertritt eine Vignette zu kaufen. Bei anderen Staaten muss die Maut schon vorab entrichtet werden. In manchen Ländern zahlen Sie pro gefahrenen Kilometer und in anderen ist eine Basisgebühr notwendig, ohne Kilometerbegrenzung.

Welche Kosten fallen für die Maut an?

Die Höhe der Mautgebühren ist nicht einheitlich geregelt. So darf jedes Land seinen eigenen Preis für die Nutzung des Straßennetzes festlegen. Grundsätzlich halten sich die Kosten jedoch im Rahmen. Häufig sind nur einige Euro nötig, um sorgenfrei weiterfahren zu dürfen. Die Strafen für einen Verstoß hingegen sind saftig. Am teuersten ist es in Italien. Wer hier ohne gültige Maut erwischt wird, wird mit bis zu 422 Euro Bußgeld belegt.

Ist mit der Maut alles erledigt?

Die Gebühren für die Straßennutzung sind überall anderes und manchmal ziemlich verwirrend. In den meisten Ländern muss eine Mautgebühr entrichtet werden. Am einfachsten ist es, wenn das System über eine Vignette läuft. Manchmal jedoch, müssen zusätzlich zur Maut noch weitere Kosten eingeplant werden. So muss unter anderem in der Schweiz und in Frankreich zusätzlich noch für bestimmte Straßenabschnitte, Tunnel und Brücken gezahlt werden. 

Fazit: Eine gute Planung zahlt sich aus

Bevor es in den Urlaub geht, sollten bereits bei der Routenplanung alle gesetzlichen Vorgaben zum Mautsystem eines jeden Landes bekannt sein. Alle notwendigen Informationen dazu gibt es unter anderem auf mautgebuhren.de übersichtlich einzusehen. Am einfachsten ist es die Gebühren schon vorher zu entrichten, wenn dies das Mautsystem des Ziellandes zulässt, um später keine Sorgen zu haben. Natürlich müssen die Kosten in den Budgetplan mit eingerechnet werden. Ein aktiver Verstoß lohnt sich aber nirgendwo. Schließlich reichen die Strafen von einigen zehn Euro bis hin zu einigen Hundert Euro.

 


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