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Unterkünfte in Österreich

Die Schönheit Deutschlands und Österreichs entdecken: 6 lohnenswerte Orte, die als UNESCO-Weltkulturerbe gelten

Sie sind Meisterwerke der menschlichen Schöpferkraft, Zeugnisse einer bestehenden oder untergegangenen Kultur oder mit außergewöhnlichen Ideen und künstlerischen Werken verknüpft – die Rede ist von UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten. Neben den genannten Kriterien gibt es noch eine Reihe anderer Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Ort in diese Liste aufgenommen wird. Was diese Plätze damit alle gemeinsam haben: Sie sollen aufgrund ihrer Einzigartigkeit für nachkommende Generationen erhalten bleiben und werden von der UNESCO unterstützt. Ein Urlaub in einer dieser Gegenden ist damit besonders reizvoll. Die gute Nachricht: Viele dieser einmaligen Orte befinden sich ganz in der Nähe. Wir präsentieren je drei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten in Österreich und Deutschland, die sich lohnen.

Weltkulturerbe-Stätten in Deutschland:

Hansestadt Lübeck

Über die Stadt:

Lübeck an der Ostseeküste wurde 1143 gegründet und zählte von 1230 bis 1535 zu den wichtigsten Städten der Hanse, einer starken Handelsvereinigung norddeutscher Kaufleute, die an der Ost- und Nordsee wirkte. Trotz Kriegen ist die historische Struktur der Altstadtinsel nach wie vor gut erhalten und verdeutlicht den Aufstieg der Stadt zu einem der bedeutendsten Handelszentren. Nach wie vor erkennbar ist etwa auch die Aufteilung Lübecks in Bezug auf den Status und Wohlstand seiner Bürger: Im Westen befanden sich ausschließlich Wohnhäuser der reichen Kaufleute, im Osten Kleingewerbe und Handwerk.

Tipps für einen Aufenthalt:

Eines der bekanntesten Backstein-Bauwerke ist das Holstentor. Errichtet im 15. Jahrhundert, diente es nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zur Machtdemonstration der Hanse. Im Inneren befindet sich heute das Stadtgeschichtliche Museum. Direkt daneben ragen Salzspeicher in die Höhe, die Sie ebenso besuchen sollten. Weiter geht es zum Lübecker Rathaus, das mit seinen Türmen und der außergewöhnlichen Fassade schon von weitem zu erkennen ist. Literaturfans begeben sich ins Buddenbrookhaus, das als eine Art begehbarer Roman gestaltet wurde. Schließlich gibt es viel Kirchen wie die Marienkirche, die St. Petri Kirche oder den Dom zu besichtigen. Naschkatzen probieren Lübecks Spezialität, das Marzipan – etwa im Café Niederegger, in dem sich auch ein Marzipan-Museum befindet.

Berlin & Potsdam: Schlösser, Parks & die Museumsinsel

Über die Bauwerke:

Unter der Bezeichnung „Welterbestätte Schlösser und Parks in Potsdam und Berlin“ wurden Bauwerke, Parkanlagen und Ensembles zusammengefasst, die zwischen 1730 und 1916 entstanden sind. Sie sind nicht nur architektonische und landschaftliche Meisterwerke, sondern zugleich Ausdruck königlicher Macht. Das älteste davon ist das Schloss Sanssouci, die einstige Sommerresidenz Friedrichs II. von Preußen. Im Schloss und dem 290 Hektar großen Park spiegeln sich Einflüsse aus verschiedenen Prinzenhöfen aus Italien, England, Flandern, Paris oder Dresden wider, die wiederum andere Künstler, Architekten und Landschaftsgestalter inspirierten. Weitere Bauwerke sind das Observatorium in Babelsberg, das Belvedere auf dem Pfingstberg, die russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam, der Glienicker Park mit Pfaueninsel in Berlin, der Neue Garten mit Marmorpalais oder das Schloss Cäcilienhof.

Tipps für einen Aufenthalt:

Berlin und Potsdam trennen nur gut 30 Kilometer, womit beide Städte bei einem Urlaub erkundet werden können. Neben den Weltkulturerbe-Stätten hat Berlin noch viele andere Hotspots zu bieten: Alexanderplatz, Fernsehturm, Hackesche Höfe, Brandenburger Tor, Siegessäule, Reichstag, Rotes Rathaus, Großer Tiergarten, Gendarmenmarkt, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Kurfürstendamm oder Berliner Dom. Geschichtsinteressierte finden jede Menge interessante Plätze, wie den ehemaligen Grenzübergang vom sowjetischen in den amerikanischen Sektor, genannt Checkpoint Charlie, das Holocaust-Mahnmal oder das DDR-Museum. Ein weiteres Highlight: die Museumsinsel mit fünf verschiedenen Museen. Sie gilt selbst als Weltkulturerbe-Stätte. In Potsdam sollten Sie das Holländische Viertel, die St. Nikolaikirche oder das Brandenburger Tor besuchen und eine Havelrundfahrt wagen.

Oberes Mittelrheintal

Über die Region:

Das 65 Kilometer lange Obere Mittelrheintal erstreckt sich von Bingen über Rüdesheim bis Koblenz. Hier dreht ich alles um den Rhein, einem der größten Flüsse der Erde, der Zeuge vieler historischer Begebenheiten war. Zwei Jahrtausende lang ermöglichte er als einer der wichtigsten Verkehrswege Europas etwa den kulturellen wie wirtschaftlichen Austausch zwischen dem Norden Europas und dem Mittelmeerraum. Über 40 Schlösser und Burgen lugen von Felsen herab und lockten einst Vertreter der Romantik wie Literaten, Komponisten oder Maler in die Gegend. Gleichzeitig punktet die Region mit einer einzigartigen Geologie: von tiefen Schluchten über lange Täler, Schiefer- und Sandstein und markanten Terrassen reicht die Palette. Bis heute ist das Obere Mittelrheintal zudem ein Weinanbaugebiet.
 


Bild: Burg Stahleck (bacharach-3496609_1920_pixabaycom)

Tipps für einen Aufenthalt:

Pittoreske Fachwerkhäuser und eine imposante Festung – das zeichnet das Örtchen Bacharach mit der Burg Stahleck aus. Einen ebenso schönen Blick auf den Rhein und die Weinberge genießen Sie von Rüdesheim aus. Mit der Kabinenseilbahn geht es dort hoch zum Niederwald-Denkmal. Interessant sind auch die Burgen Ehrenfels und Klopp sowie der Binger Mäuseturm, die einst die Fahrrinne am Binger Loch schützten. Das bekannteste Felsplateu ist der Loreley-Felsen in der Nähe von St. Goarshausen, der sich ebenfalls erklimmen lässt. Das Deutsche Eck, den Zusammenfluss von Rhein und Mosel, betrachten Sie am besten von der Festung Ehrenbreitstein aus. Schließlich gilt es in einer der vielen Gutsschänken einzukehren – optimal verknüpfen lässt sich dies beispielsweise mit einer Weinwanderung.

 

Weltkulturerbe-Stätten in Österreich:

Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein und das Salzkammergut

Über die Region:

Salz und Berge prägten seit jeher die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut. Die Asiaten sind sogar so begeistert von dem charmanten Örtchen Hallstatt, dass sie sich eine Kopie davon gebaut haben. Am Fuße des mächtigen Dachsteins gelegen, scheint die Bergwelt hier zum Greifen nahe. Weiße Gipfel, die sich in klaren Seen spiegeln und hübsche Häuschen mit einer typischen Holzverzierung dominieren das Bild, Brauchtum und Tradition sind an jeder Ecke zu spüren. Die Salzgewinnung spielt hier schon seit der Bronzezeit eine wichtige Rolle. Sie verhalf der Bevölkerung letztendlich zu Wohlstand.
 


Bild: Hallstatt in Oberösterreich (hallstatt-2374936_1920_pixabaycom)

Tipps für einen Aufenthalt:

Fast schon Pflicht ist es, in Hallstatt die Salzwelten zu besuchen. Im ältesten Salzbergwerk der Welt begeben Sie sich auf eine Reise zurück ins erste Jahrtausend und bewegen sich auf den Spuren der einstigen Bergleute. Kilometerlange Stollen und eine einzigartige Welt unter Tage warten auf Sie. Wer noch tiefer in die Geschichte Hallstatts eintauchen will, schaut im Welterbe-Museum vorbei und kann dort kulturelle Schätze der letzten 7.000 Jahren begutachten. Ein einzigartiges Panorama mit einer Prise Nervenkitzel verbindet hingegen der Skywalk. Diese Aussichtsplattform am Hallstätter Salzberg befindet sich auf 360 Metern Höhe und ist per Seilbahn oder zu Fuß erreichbar. Die Region rund punktet zudem mit vielen Wander- und Bike-Wegen, tollen Seen und interessanten Orten wie Bad Ischl oder Salzburg.

Wien: Altstadt & Schlosspark Schönbrunn

Über die Stadt:

Das historische Zentrum der österreichischen Bundeshauptstadt gilt als eines der schönsten Europas. An jeder Ecke sind hier nach wie vor drei Epochen spürbar: das Mittelalter mit dem gotischen Stephansdom; die Barockzeit mit der imposanten Hofburg und das späte 19. Jahrhundert mit der Ringstraße und ihren prachtvollen Bauten. Imperialer Duft weht auch immer noch durch die vielen Kirchen, Palais und Parks. Einer der berühmtesten Parks ist jener des Schlosses Schönbrunn. Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger mit dem weltberühmten Tiergarten, den vielen Nebengebäuden und den weitläufigen Gärten gilt daher selbst als UNESCO-Weltkulturerbe. Von der auf einem Hügel erbauten Gloriette genießen Sie nicht nur einen einmaligen Blick auf das Schloss, sondern auf die gesamte Stadt. Wer die prunkvollen Hofgemächer von innen besichtigt, bekommt einen Einblick in den Alltag einstiger Herrscher. Wien ist aber auch bekannt für seine Kaffeehauskultur, seine Küche, seine musikalische Tradition oder seine exquisiten k. u. k. Produkte.

Tipps für einen Aufenthalt:

Jedes „Grätzl“, wie die Wiener liebevoll einzelne Stadtteile nennen, hat seinen eigenen Charme. Ganz oben auf der Sightseeing-Liste sollten aber dennoch der Stephansdom inklusive Besteigung des Südturms, Schloss Schönbrunn mit seinem schönen Park und ein Spaziergang durch die Hofburg stehen. Wer mit Kindern unterwegs ist, ist m Vergnügungspark „Prater“ bestens aufgehoben, Kunstinteressierte finden eine Vielzahl an interessanten Museen und Plätzen in der Stadt, wie das Kunstmuseum Albertina, das Museumsquartier, das Kunsthistorische Museum oder das Haus der Musik. Pflicht bei jedem Wien-Aufenthalt: ein Zwischenstopp mit einer Wiener Melange in einem der Cafés wie etwa dem Café Sperl, Café Central, Café Schwarzenberg oder dem Café Hawelka.

Kulturlandschaft Wachau

Über die Region:

Die Wachau in Niederösterreich umfasst lediglich 36 der insgesamt knapp 3.000 Kilometer der Donau, trotzdem gilt dieser Abschnitt als einer der bemerkenswertesten und schönsten überhaupt. Bedeutende Kulturdenkmäler, charmante Dörfer und Naturlandschaften wie das Donautal, Auwälder oder markante Felsformationen machen dieses Gebiet so besonders. Interessante Burgen und Ruinen thronen auf so manchem Vorsprung, dazwischen malerische Weinbauterrassen und charakteristische Flurformen.

Tipps für einen Aufenthalt:

Die Besichtigung einer der vielen Burgen gehört zu einem Urlaub einfach dazu. Lohnenswert sind etwa die sehr gut erhaltene Burgruine Aggstein, die Burgruine Dürnstein oder die Burgruine Hinterhaus. Wunderschön anzusehen ist auch das Schloss Schönbühel, das sich jedoch im Privatbesitz befindet. Den besten Blick darauf haben Sie von einem Seitenarm der Donau aus, im Bereich des Nebenarmsystems Grimsing. Ebenso interessante Ausflugsziele sind Stift Göttweig und Stift Melk, die sich auch gut mit einer Donauschifffahrt verbinden lassen. Schließlich kommt man nicht um einen Besuch eines der vielen Weinkeller herum, denn der Weinanbau wird an der Donau bereits seit zweitausend Jahren praktiziert. Einer der ältesten Weinkeller Europas ist der Nikolaihof. Auch eine Führung der Winzergenossenschaft Domäne Wachau, die zu den zehn besten Weißweingütern in Österreich zählt, lohnt sich.

Bildquelle: Pixabay.com


Besonders empfehlenswert in der Region


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