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Seiser Alm: Die schönsten Orte für einen unvergesslichen Bergurlaub



Bild: Seiser Alm* A. Emson - stock adobe com

Wer zum ersten Mal auf der Seiser Alm steht, versteht sofort, warum diese Hochfläche zu den meistfotografierten Landschaften Südtirols zählt. Weite, sanft gewellte Almwiesen treffen hier auf die schroffen Felswände von Schlern und Rosengarten, ein Kontrast, der zu jeder Tages- und Jahreszeit ein neues Bild ergibt.

Wer einen Urlaub auf der Seiser Alm plant, profitiert dabei von einer seltenen Kombination: alpine Ursprünglichkeit auf der einen Seite, gut ausgebaute Infrastruktur mit Bahnen, Wanderwegen und gastronomischen Angeboten auf der anderen.

Mittendrin statt nur dabei

Wer sich für einen Aufenthalt direkt auf der Hochalm entscheidet, spart sich lange Anfahrtswege zu den schönsten Aussichtspunkten. Wer ein Hotel im Herzen der Seiser Alm bezieht, wacht morgens bereits mit Blick auf die Almwiesen auf und ist innerhalb weniger Gehminuten auf den ersten Wanderwegen unterwegs, statt erst mit Bahn oder Auto anreisen zu müssen.

Gerade für Fotograf:innen und Frühaufsteher:innen zahlt sich diese zentrale Lage besonders aus: Das erste Morgenlicht auf Schlern und Rosengarten lässt sich so ganz ohne Zeitdruck genießen, lange bevor die ersten Tagesgäste mit der Bahn heraufkommen.

Auch am Abend zahlt sich die zentrale Lage aus: Während die letzten Bahnen die Hochalm bereits leeren, bleibt für Gäste vor Ort noch ausreichend Zeit für einen ruhigen Spaziergang im Alpenglühen, ganz ohne den Rückweg ins Tal antreten zu müssen.

Wer nach einem aktiven Tag noch etwas Entspannung sucht, findet auf der Hochalm auch großzügige Wellnessbereiche mit Pools, Saunen und Beauty-Anwendungen, oft mit Blick über die Almwiesen bis zu den umliegenden Gipfeln, ein Kontrast, der viele Gäste besonders schätzen.

Aussichtspunkte, die man nicht verpassen sollte

Der Blick vom Fuße des Schlern gehört zu den bekanntesten Postkartenmotiven Südtirols, doch auch abseits der klassischen Fotostellen finden sich auf der Hochalm zahlreiche ruhigere Plätze mit ebenso spektakulärem Panorama. Wer etwas abseits der Hauptwege geht, hat die weite Almlandschaft oft fast für sich allein.

Besonders lohnend ist ein früher Aufstieg zur Puflatsch-Hochfläche, von wo aus sich ein Rundblick über die gesamte Seiser Alm und die umliegende Dolomiten-Kulisse eröffnet, ein Anblick, der viele Besucher:innen auch nach mehreren Reisen noch beeindruckt.

Auch der Blick von den Panider Sattel Richtung Grödnertal lohnt sich für alle, die neben Schlern und Rosengarten noch weitere Dolomitengipfel in ihr Panorama einbauen möchten, ohne dafür eine lange Wanderung auf sich nehmen zu müssen.

Genuss zwischen den Almen

Über die Hochalm verteilt liegen zahlreiche bewirtschaftete Almhütten, die von deftiger Südtiroler Hausmannskost bis zu hausgemachten Kuchen und Speck alles bieten, was man sich nach einer ausgedehnten Wanderung wünscht. Viele der Hütten setzen dabei bewusst auf Produkte aus der eigenen Landwirtschaft.

Wer den Tag ruhig ausklingen lassen möchte, findet auf einer der sonnigen Terrassen mit Bergblick den passenden Ort dafür, ganz ohne festes Programm, einfach mit einem Glas Südtiroler Wein und der Aussicht auf die umliegenden Gipfel.

Die beste Reisezeit für die Hochalm

Im Frühsommer, wenn die Almwiesen in voller Blüte stehen, zeigt sich die Seiser Alm besonders farbenfroh, während der Spätsommer mit klarer Fernsicht und angenehmen Wandertemperaturen punktet. Der Herbst wiederum bringt goldenes Licht und deutlich ruhigere Wege

Im Winter verwandelt sich die Hochalm in ein weitläufiges Skigebiet mit Loipen und Pisten, während viele Wanderwege parallel dazu auch für Winterwanderungen geöffnet bleiben. So lässt sich die Seiser Alm zu praktisch jeder Jahreszeit auf ihre eigene Art erleben, ohne dass ein Besuch dem anderen gleicht.

Auch die verkehrsberuhigte Lage der Hochalm trägt spürbar zur Erholung bei: Autos sind auf weiten Teilen der Seiser Alm nur eingeschränkt zugelassen, sodass Wanderwege und Almwiesen deutlich ruhiger bleiben als in vielen anderen touristisch stark erschlossenen Regionen der Alpen.



 


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