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Kalterer See: Südtirols wärmster Badesee zwischen Weinbergen

Der Kalterer See gilt als einer der wärmsten Badeseen der Alpen und erreicht in den Sommermonaten regelmäßig Wassertemperaturen von über 24 Grad. Umgeben von sanften Hügeln, auf denen Weinreben in dichten Reihen wachsen, wirkt die Landschaft rund um den See eher mediterran als alpin, was der Region ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter verleiht. Diese Wärme des Sees ist kein Zufall: Seine geringe Tiefe und die geschützte Lage im Talkessel sorgen dafür, dass sich das Wasser schon ab dem späten Frühjahr merklich erwärmt.

 

Reiner - stock.adobe.com

 

Die Nähe zu Bozen und zur Südtiroler Weinstraße macht den See zusätzlich zu einem beliebten Ausgangspunkt für Ausflüge, ohne dass Gäste dafür auf die Ruhe eines kleineren Ortes verzichten müssten. Kaltern selbst hat sich seinen dörflichen Charakter über die Jahrzehnte weitgehend bewahrt, mit einem historischen Ortskern, der sich für abendliche Spaziergänge nach einem Tag am Wasser besonders eignet.

Unterkünfte direkt am Wasser

Wer im Urlaub Wert auf kurze Wege zum See legt, sucht meist gezielt nach Häusern mit eigenem Seezugang, da öffentliche Badestellen an schönen Sommertagen schnell gut besucht sind.
 

Für alle, die genau das suchen, ist das Seehotel Ambach als Hotel am Kalterer See mit Seezugang eine der bekanntesten Adressen der Region. Direkter Zugang zum Ufer bedeutet dabei nicht nur kürzere Wege, sondern oft auch einen ruhigeren, privateren Bereich zum Baden abseits des allgemeinen Trubels. Das Haus liegt in einem parkähnlichen Grundstück direkt am Ufer und ermöglicht damit einen Sprung ins Wasser, ohne dass zuvor eine Straße oder ein öffentlicher Weg überquert werden muss. Liegewiesen unter altem Baumbestand und ein hoteleigener Steg ergänzen den direkten Zugang zusätzlich.

Aktivitäten rund um den See

Neben Schwimmen zählen Segeln und Surfen zu den beliebtesten Wassersportarten am Kalterer See, begünstigt durch die vergleichsweise ruhige Lage und die milden Windverhältnisse. Stand-up-Paddling hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls stark etabliert und lässt sich an mehreren Stellen rund um den See unkompliziert ausprobieren. Auch Angeln ist an ausgewiesenen Stellen erlaubt und wird von einigen lokalen Vereinen aktiv betreut.
 

Wer lieber an Land bleibt, findet auf dem Rundweg um den See eine flache, gut ausgebaute Strecke, die sich sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad erkunden lässt. Von mehreren Punkten entlang des Weges öffnen sich zudem Ausblicke auf die umliegenden Weinberge und die Dolomiten im Hintergrund. Die gesamte Runde lässt sich in etwas mehr als einer Stunde gemütlich zu Fuß bewältigen, mit dem Rad entsprechend schneller.

Wein und Kulinarik der Region

Die Weinbauregion rund um Kaltern zählt zu den traditionsreichsten Südtirols und ist besonders für ihre Rotweine, allen voran den Kalterersee, bekannt. Zahlreiche Weingüter bieten Verkostungen an, oft kombiniert mit Einblicken in die Geschichte des Weinbaus, der in dieser Gegend bis weit vor die Zeit des modernen Tourismus zurückreicht.
 

Kulinarisch prägt diese Weinbautradition auch die Gastronomie: Viele Betriebe legen Wert auf eine Küche, die gezielt auf die regionalen Weine abgestimmt ist, von leichten Sommergerichten bis zu deftigeren Speisen für die kühleren Monate außerhalb der Badesaison.

Beste Reisezeit für einen Aufenthalt am See

Von Juni bis September bietet der Kalterer See die zuverlässigsten Bedingungen zum Baden, wobei Juli und August auch die höchste Besucherzahl mit sich bringen. Wer es ruhiger mag, wählt bewusst den späten Mai oder September, wenn das Wasser bereits beziehungsweise noch angenehm temperiert ist, die Wege am Ufer aber deutlich weniger belebt sind.
 

Im Herbst verschiebt sich der Fokus ohnehin stärker Richtung Weinlese und Törggelen, sodass ein Aufenthalt in dieser Jahreszeit weniger auf das Baden, dafür stärker auf die kulinarischen Traditionen der Region ausgerichtet ist. Für Aktivurlauber bietet sich diese Zeit zudem an, da milde Temperaturen und weniger Besucher auch Wanderungen in den umliegenden Hügeln deutlich angenehmer machen.

 


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