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E-Zigarette auf Flugreisen: Handgepäck, Akkus und Bordregeln richtig einplanen

Beim Packen für eine Flugreise wandern Geräte und Zubehör oft dorthin, wo noch Platz im Koffer ist. Bei einer E-Zigarette funktioniert das nicht: Wegen ihres Akkus gehört sie in die Kabine und nicht ins aufgegebene Gepäck. Auch Ersatzakkus und Liquids verlangen etwas Aufmerksamkeit. Wer die Ausrüstung vor der Abreise sortiert, erspart sich unnötiges Umpacken an der Sicherheitskontrolle oder am Gate.
 


Bild: Gepäckkontrolle im Flughafen * Bild von wavebreakmedia_micro auf Magnific

Warum die E-Zigarette im Fluggepäck eine Sonderrolle hat

Eine E-Zigarette ist ein batteriebetriebenes Gerät mit einem Heizelement. Entscheidend für die Gepäckaufteilung ist vor allem der Akku: Sollte es zu einem technischen Problem kommen, lässt sich ein Vorfall in der Kabine schneller bemerken als im Frachtraum. Das Luftfahrt-Bundesamt erklärt die Mitnahmeregeln für E-Zigaretten deshalb eindeutig: Die Geräte sind im aufgegebenen Gepäck verboten und dürfen nur im Handgepäck oder am eigenen Körper mitreisen.

 


Bild: E-Zigaretten gehören bei Flugreisen nicht in den großen Reisekoffer * Image by Christo Anestev from Pixabay
 

Für Ihre Packplanung bedeutet das: Legen Sie die E-Zigarette nicht vorsorglich in den großen Koffer, selbst wenn Sie sie während der Reise kaum benötigen. Trennen Sie beim Packen gedanklich zwischen dem akkubetriebenen Gerät, losen Ersatzakkus, Flüssigkeiten und sonstigem Zubehör. Für diese Teile sind unterschiedliche Fragen wichtig. Das Gerät und seine Akkus müssen in der Kabine bleiben; bei Liquids spielen zusätzlich die Regeln für Flüssigkeiten an der Sicherheitskontrolle eine Rolle. So wird aus einer unübersichtlichen Sammlung von Kleinteilen eine klare Gepäckaufteilung.

So packen Sie Gerät und Ersatzakku richtig

Verstauen Sie die E-Zigarette so, dass sie sich nicht versehentlich einschalten kann. Prüfen Sie vor dem Einpacken, ob das Gerät ausgeschaltet ist und wie seine Sperrfunktion bedient wird. Lose Ersatzakkus gehören ebenfalls ins Handgepäck. Ihre Kontakte müssen gegen Kurzschlüsse geschützt sein, etwa durch eine geeignete Einzelhülle oder die Originalverpackung. Auch abgedeckte oder isolierte Akkukontakte sind wichtig: Ein Schlüsselbund oder andere Metallgegenstände sollten die Pole nicht berühren können. Mehrere lose Akkus gehören nicht gemeinsam und ungeschützt in ein Fach.

Wer vor der Reise Gerät, passende Akkus oder Zubehör zusammenstellt, findet solche Produktgruppen bei www.e-zigarette24.com. Für den Flug ist allerdings nicht der Kaufort entscheidend, sondern wie Sie die einzelnen Teile transportieren. Eine kleine, geordnete Tasche im Handgepäck erleichtert es, Gerät und Ersatzakkus bei Bedarf rasch herauszunehmen. Achten Sie darauf, dass Akkus zum jeweiligen Gerät passen; improvisierte oder selbst modifizierte Akkupacks sind für die Mitnahme im Flugzeug keine Lösung.

Besonders wichtig wird diese Ordnung, wenn Ihr Handgepäckstück am Gate doch noch für den Frachtraum angenommen wird. Nehmen Sie dann die E-Zigarette und sämtliche Lithium-Ersatzakkus vorher heraus und behalten Sie diese bei sich in der Kabine. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass ein ursprünglich als Handgepäck gepackter Trolley bis zum Sitzplatz mitkommt. Wenn die entsprechenden Teile von Anfang an leicht erreichbar sind, lässt sich die Änderung beim Einsteigen ohne Suchen im gesamten Gepäckstück bewältigen.

Liquid, Zubehör und die Sicherheitskontrolle

Liquids sind anders zu behandeln als das akkubetriebene Gerät: Für sie sind die jeweils geltenden Bestimmungen zu Flüssigkeiten im Handgepäck relevant. Prüfen Sie vor der Abreise die Hinweise Ihres Abflughafens und Ihrer Fluggesellschaft, statt von einer Regel auszugehen, die für jede Strecke und jeden Flughafen gleichermaßen passt. Verpacken Sie mitgeführte Fläschchen dicht verschlossen und so, dass Sie sie für die Sicherheitskontrolle unkompliziert vorzeigen können. Ein zusätzlicher Schutz gegen Auslaufen ist auch deshalb sinnvoll, weil Gepäck während der Reise bewegt und umgepackt wird.

Sortieren Sie Ladekabel, Ladegerät und weiteres Zubehör getrennt von losen Akkus, damit keine Kontakte ungeschützt aneinandergeraten. Was Sie unterwegs tatsächlich benötigen, sollte gut erreichbar sein; selten genutztes Zubehör muss dagegen nicht oben im Handgepäck liegen. Prüfen Sie außerdem den Zustand Ihrer Ausrüstung, bevor Sie das Haus verlassen: Beschädigte Akkus oder auffällige Geräte gehören nicht einfach als Reserve in die Reisetasche. Die Sicherheitskontrolle wird leichter, wenn Flüssigkeiten und elektronische Teile geordnet sind und Sie auf Nachfrage erkennen können, was sich in welchem Fach befindet.

Was während des Fluges gilt

Die Mitnahme in der Kabine ist keine Erlaubnis zur Verwendung. E-Zigaretten dürfen im Flugzeug weder benutzt noch geladen werden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit erläutert die Gefahrgutregeln für Flugreisende und weist ebenfalls darauf hin, dass E-Zigaretten ins Handgepäck gehören und an Bord nicht geladen werden dürfen. Lassen Sie das Gerät während des Fluges ausgeschaltet und verstaut. Das gilt auch dann, wenn es sich um ein kleines oder unauffälliges Modell handelt.

Planen Sie die Zeit an Bord entsprechend ein, insbesondere bei einer längeren Verbindung. Ein Ladekabel oder eine mitgeführte Stromquelle ändert nichts am Ladeverbot für die E-Zigarette im Flugzeug. Wenn das Kabinenpersonal Anweisungen zur Aufbewahrung elektronischer Geräte gibt, folgen Sie diesen. Bei einem ungewöhnlich heißen, beschädigten oder anderweitig auffälligen Gerät sollten Sie nicht selbst daran hantieren, sondern die Crew informieren. Der Grundgedanke ist einfach: Die Ausrüstung reist in der Kabine mit, bleibt dort aber außer Betrieb.

Vor dem Abflug die Airline-Regeln prüfen

Die allgemeinen Vorgaben sind der Ausgangspunkt, nicht die einzige Informationsquelle für Ihre Reise. Fluggesellschaften können zusätzliche oder strengere Einschränkungen festlegen. Das Luftfahrt-Bundesamt weist in seinen Informationen zum Passagiergepäck ausdrücklich auf solche Vorgaben der Airlines hin. Sehen Sie deshalb bei der Fluggesellschaft nach, mit der Sie tatsächlich fliegen – bei Anschlussflügen gegebenenfalls auch bei der ausführenden Gesellschaft des weiteren Fluges.

Eine kurze Prüfung vor dem Packen reicht meist aus, um die richtigen Fragen zu stellen: Was schreibt die Airline zur Mitnahme von E-Zigaretten und Ersatzakkus vor? Gibt es besondere Hinweise für Ihr Gerät oder die Zahl der mitgeführten Akkus? Welche Handgepäckregeln gelten für Ihre Buchung, und was passiert, wenn ein Gepäckstück am Gate abgegeben werden muss? Vergleichen Sie anschließend die Angaben zu Flüssigkeiten mit den Informationen der betroffenen Flughäfen. So müssen Sie sich nicht auf Erinnerungen an eine frühere Reise verlassen, deren Bedingungen anders gewesen sein können.

Bei internationalen Reisen gehört noch ein weiterer Blick zur Vorbereitung: Die Regeln für Besitz und Verwendung von E-Zigaretten am Zielort können sich von denen am Abflugort unterscheiden. Informieren Sie sich über die Bestimmungen Ihres Reiseziels und möglicher Zwischenstopps, bevor Sie die Ausrüstung mitnehmen. Die Erlaubnis, ein Gerät im Flugzeug zu transportieren, beantwortet nicht automatisch die Frage, wo es nach der Ankunft verwendet werden darf.

Mit einer kurzen Packroutine entspannt zum Gate

Am einfachsten wird die Vorbereitung, wenn Sie sie in zwei Durchgängen erledigen. Beim ersten Packen legen Sie Gerät und geschützte Ersatzakkus bewusst ins Kabinengepäck und verstauen Flüssigkeiten nach den für Ihre Reise geltenden Vorgaben. Beim zweiten Durchgang kurz vor der Abfahrt prüfen Sie, ob das Gerät ausgeschaltet ist, die Akkus einzeln geschützt sind und beides ohne langes Suchen erreichbar bleibt. Der aufgegebene Koffer kann dann geschlossen werden, ohne dass später noch ein Akku herausgeholt werden muss.

Behalten Sie diese Aufteilung auch beim Boarding im Blick. Wird Ihr Handgepäckstück am Gate für den Frachtraum vorgesehen, nehmen Sie E-Zigarette und Ersatzakkus heraus, bevor Sie es abgeben. Im Flugzeug bleiben Gerät und Ladefunktion ungenutzt; nach der Ankunft orientieren Sie sich an den Regeln vor Ort. Mit dieser kleinen Routine berücksichtigen Sie die Punkte, die bei Flugreisen leicht übersehen werden, und können sich am Gate wieder auf das eigentliche Ziel Ihrer Reise konzentrieren.

 

 


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