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„Workation" - ein neuer Trend?

„Workation" setzt sich aus den englischen Wörtern „Work" (Arbeit) und „Holiday" (Urlaub) zusammen, bei der Berufstätige Fernarbeit und Urlaub kombinieren können, um ihre Produktivität zu steigern und ihre Work-Life-Balance zu verbessern.

Es ist ein Konzept für reisende Arbeitnehmer oder arbeitende Reisende. Auf den ersten Blick widersprechen sich die beiden Begriffe, denn wer arbeitet, macht normalerweise keinen Urlaub, und umgekehrt, wer Urlaub macht, arbeitet nicht. Auf den zweiten Blick gilt das aber für viele Arbeitnehmer schon lange nicht mehr: Sie lesen und beantworten im Urlaub E-Mails, nehmen an Videokonferenzen im Hotelzimmer teil oder vergleichen zwischen dem Frühstück auf der Hotelveranda und dem Spaziergang zum Strand Angebote von Anbietern. Im Gegensatz zu solchen Situationen geht Workation einen entscheidenden Schritt weiter: Arbeit und Urlaub finden in Kombination statt. Und man kann Freizeitaktivitäten in den Arbeitsalltag mit einfließen lassen, um den Arbeitsalltag zu kompensieren, sei es man geht eine Runde schwimmen, am Strand joggen oder man entspannt sich auf einer Liege, um eine Runde Online-Casino zu spielen oder sich etwas Nervenkitzel bei Sportwetten zu suchen.

 

Lange Zeit war es scheinbar digitalen Normalos, Freiberuflern, Solo-Selbstständigen etc. vorbehalten, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und an schönen Orten und damit von überall zu arbeiten. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen in Organisationen und den Möglichkeiten, im Homeoffice zu arbeiten, bietet sich Workation auch für viele Arbeitnehmer an. Die konkrete Umsetzung einer Workation kann natürlich individuell - und idealerweise in Absprache mit dem Arbeitgeber oder Kunden - gestaltet werden. Sofern sich die Beteiligten auf ein Arbeitsmodell einigen können, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ein Arbeitsplatz bietet Vorteile, kann aber auch einige Nachteile haben. Und das gilt sowohl für Angestellte, Auftragnehmer, Solo-Selbstständige als auch für Arbeitgeber oder Kunden.

 


Bild: Arbeiten & Urlaub

Vorteile:

Workations können deutlich zur Steigerung der Produktivität beitragen. Wenn eine Person produktiver ist, kann das Unternehmen nur davon profitieren, denn Qualität und Quantität der Produkte können deutlich verbessert werden, was wiederum zu gesteigertem Umsatz führt. Eine Person kann aus zwei Hauptgründen produktiver sein. Erstens hat man zu Hause weniger Verpflichtungen – keine oder weniger Hausarbeit, keine unerwarteten Besuche von Freunden und Familie, kein tägliches Pendeln. Zweitens gibt es oft weniger Ablenkungen, wenn wir am Arbeitsplatz sind. Es gibt keine Kollegen, die an die Bürotür klopfen, und keine ausgedehnten Mittagspausen mit Freunden. Und nicht zu vergessen, dass Reisen den persönlichen Horizont erweitert. Entspannung stellt sich ein und das Interesse an neuen Dingen wird geweckt. Neue Ideen und Inspirationen entstehen und dieser Perspektivwechsel kann einem in der Arbeitswelt nur zugutekommen.


Natürlich ist bei einer Workation ein gewisses Maß an Selbstdisziplin erforderlich, aber Untersuchungen haben gezeigt, dass die Produktivität der Arbeitnehmer durch die Arbeit aus der Ferne gesteigert werden kann.

Mögliche Nachteile:

Unterwegs hat man oft nicht gerade einen voll ausgestatteten Schreibtisch, man hat vielleicht nicht alles Notwendige zur Hand, und der erforderliche Papierkram kann mehr sein, als man bereit ist, zu erledigen. Die Realität ist, dass durch die Verschmelzung der beiden Konzepte die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend verschwimmen. Wann endet die Arbeitszeit und wann beginnt die Freizeit? Während es einigen Menschen gut gelingt, beides zu trennen, indem sie Zeitpläne aufstellen, nach Feierabend keine E-Mails abrufen und freie Tage einlegen, beginnen andere, ihr Privat- und ihr Arbeitsleben miteinander zu vermischen. Eine Pause von der Arbeit ist gut für die Produktivität und Qualität. Wenn Arbeitnehmer diese Zeit nicht haben, kann sich eine Workation sogar negativ auf ihre Arbeit auswirken.
Wenn eine Person außerdem nicht im Büro ist, hat sie möglicherweise keinen Zugang zu Dingen, die sie braucht. Ob es sich dabei um eine starke Internetverbindung, einen Drucker oder Computersoftware handelt, wenn diese Dinge nicht zur Hand sind, kann dies die Fähigkeit des Arbeitnehmers beeinträchtigen, seine Aufgaben zu erledigen. Auch die persönliche Logistik muss berücksichtigt werden, z. B. Hypotheken, Schulbildung usw. Nicht jeder kann einfach für ein paar Wochen oder Monate an einen neuen Ort ziehen.
Welche Vor- und Nachteile sich im Einzelfall ergeben und ob die Vorteile mögliche Nachteile überwiegen, sollten die Organisationen von Fall zu Fall beurteilen.

 

Bei alledem lässt sich aber nicht bestreiten, dass Workation sich zu einem neuen Trend in der Welt der Fernarbeit entwickelt hat. Laut einer Umfrage unter 20 000 Reisenden aus 28 verschiedenen Ländern haben 37 % der Reisenden weltweit in Erwägung gezogen, eine Arbeitsreise zu buchen. In den USA liegt diese Zahl sogar noch höher, nämlich bei 42%. Da der Workation-Trend weiter ansteigt, hoffen Hoteldestinationen, Organisationen und Unternehmer auf der ganzen Welt, von dieser Bewegung profitieren zu können. So hat beispielsweise Dubai kürzlich ein Programm für Fernvisa eingeführt, das Besuchern einen Aufenthalt von bis zu 12 Monaten ermöglicht. Darüber hinaus können Besucher während ihres Aufenthalts Co-Working-Spaces und Unterstützungsdienste in Anspruch nehmen. Außerdem haben einige Hotels eine neue Formel (ähnlich einem Monatsabonnement) entwickelt, die Freiberufler oder Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten können. Dies ist für diejenigen gedacht, die aus der Ferne arbeiten und nicht die Möglichkeit haben, dies von zu Hause aus zu tun. Viele städtische Hotels sind dabei, ihre Co-Working-Spaces zu modernisieren, um mehr Workationers anzuziehen. Aber auch Kleinstädte haben die Gelegenheit, sich zu anzupassen, um diesen neuen Kundenstamm anzusprechen. Einfache Häuser, gepaart mit Dienstleistungen und Bereichen, die der Fernarbeit gewidmet sind, können vielen traditionellen Orten, die normalerweise kaum Tourismus anziehen, neues Leben einhauchen. Eine interessante Folge dieses doppelten Wandels ist die Konvergenz von Häusern und Hotels, die jeweils einige Merkmale des anderen integrieren. Die drastische Zunahme der Fernarbeit, die viele Menschen täglich bewältigen, hat die Entwicklung dieser neuen Modelle oder Lebensstile ermöglicht. Ob diese zur „neuen Normalität" werden, ist noch ungewiss, aber in einem Punkt sind sich alle einig: Fernarbeit wird sich in irgendeiner Form durchsetzen.

 

 

 

Achtung Hinweis!
Onlinecasinos sind erst für Spieler/Spielerinnen erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind. Glücksspiel kann in Spielsucht enden. Weitere Infos und Hilfe finden Sie unter BZgA.

 

 

 


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