Sehenswürdigkeiten in der Region Teutoburger Wald
Es befinden sich
5 Sehenswürdigkeiten in der Region
Teutoburger Wald.
Adlerwarte Berlebeck
In herrlicher landschaftlicher Umgebung des Teutoburger Waldes liegt die Adlerwarte Berlebeck. Sie ist mit 172 Tieren von 48 Arten aus aller Welt Europas älteste und artenreichste Greifvogelwarte. Seit ihrer Gründung im Jahre 1939 hat sie sich einen Platz an der Spitze der touristischen Highlights der Region erobert.
Sie bietet Wissenswertes und Nervenkitzel pur. Näher kann man einem Adler, Geier oder Falken nicht kommen als bei den einmaligen Freiflugvorführungen. Die majestätischen Greife und schnellen Falken schrauben sich in luftige Höhen, um im rasanten Flug dicht über die Köpfe der
Besucher hinweg auf die Hand des Falkners zurückzukehren und im Lehr- und Informationszentrum wird alles über Brut, Aufzucht, Haltung und Training von Greifvögeln sowie über Arten- und Naturschutz erklärt.
Als Auffang- und Ausgewöhnungsstation und durch die Erfolge bei der Zucht von Greifvögeln genießt die Adlerwarte Berlebeck internationalen Ruf. In der Natur verletzt aufgefundene Greifvögel oder verwaiste Jungtiere werden aufgenommen und aufgezogen bzw. gesund gepflegt, um sie anschließend der Natur wieder zurückzugeben. Damit leistet die Adlerwarte einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seltener und gefährdeter Greifvogelarten.
In über 60 Jahren ihres Bestehens ist die Adlerwarte mit ihren großzügigen Volieren immer attraktiver geworden. Auf der Café-Panoramaterrasse kann man bei einem Snack, einer Tasse Kaffee oder einem Stück Kuchen den herrlichem Rundblick auf den Teutoburger Wald genießen, während die Kinder sich auf dem Abenteuerspielplatz an vielen neuen Geräten austoben.
Adlerwarte Berlebeck – ein lohnendes Ziel an 365 Tagen im Jahr und bei jedem Wetter.
ganzjährig geöffnet
1. März bis 15. November täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr
16. November bis 28. Februar täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr
Freiflugvorführungen:
1. März bis 15. November täglich um 11.00 und 15.00 Uhr
1. Mai bis 30. September zusätzlich um 16.30 Uhr
16. November bis 28. Februar ohne Freiflugprogramm, dafür fachkundliche Führungen durch die Anlage für Gruppen ab 20 Personen auf besondere Voranmeldung.
› weiter lesen
Safaripark: 36 Jahre Abenteuer Wildlife
Tiger, ein ganzes Rudel Löwen, Antilopen, Giraffen, Geier, Affen...und natürlich die sanften Dickhäuter aus dem Süden Afrikas – so neugierig wie die exotischen Tiere ihre neue Heimat, die großen Freigehege beschnupperten, waren auch die Zweibeiner, 1969 bei der Eröffnung des Safariparks. Eine afrikanische Safari mitten in Deutschland - das war eine echte Sensation, da wurde „Daktari“ Wirklichkeit. Eines der letzten großen Abenteuer mitten in Deutschland.
Das ist der Safaripark bis heute geblieben. Tiere in riesigen Freigehegen, in Wälder, Steppen, eine Landschaft ohne Gitter und Zäune, dem natürlichen Lebensraum der Tiere so weit wie möglich angepasst.
„Waren die Tiere damals eine Sensation, so sind sie heute Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn, deren Lebensraum massiv bedroht ist“, sagt Fritz Wurms, der seit dem Tod seines Vaters 1984 den Park in Stukenbrock leitet und neben dem Tierpark einen zweiten Besuchermagneten geschaffen hat: den Hollywoodpark mit seinen Shows, Fahrattraktionen und Kids-Aktiv-Areas.
Wildlife hautnah, Fun und Action. Die Kombination aus Tier- und thematisierter Freizeitwelt lockt jährlich eine halbe Million Gäste nach Stukenbrock.
Doch nicht allein dem Ausbau des Freizeitparks widmet sich der Parkchef. Den Tieren gehört sein Herz. Weiße Tiger und weiße Löwen – der Park in Stukenbrock war der erste in Europa, der sich für die Erhaltung dieser seltenen Farbvariante engagierte, erfolgreich Zuchtprogramme ins Leben rief. Für die Nachzucht dieser Raubkatzen ist der Hollywood- und Safaripark eine der ersten Adressen weltweit.
Die weißen Raubkatzen sind einer der Besuchermagneten im Hollywood- und Safaripark und die Leidenschaft des Parkchefs.
Aber nicht nur die Löwen sind im Hollywood- und Safaripark los. Zum ersten Mal hofft der Park auf Nachwuchs bei den jungen weißen Bengaltigern, die seit einem Jahr im zweiten Safarifreigehege leben. Weiße Tigerzucht in der zweiten Generation: darauf ist Fritz Wurms stolz. Mit Tieren aus Italien, Schweden und einer eigenen weißen Tigerin hat er eine neue Gruppe aufgebaut, die in Stukenbrock die Zukunft dieser wunderschönen Raubkatzen sichern wird.
› weiter lesen
Der Tierpark Kalletal zeigt im romantischen Tal der Westerkalle bei Kalletal-Hohenhausen in großzügigen Landschaftsgehegen einheimische und exotische Tiere.
Gegründet 1969, will sich der Tierpark Kalletal seit der Übernahme 1995 durch eine Betreibergesellschaft, von vielen alten Zöpfen trennen. Die Einstellung und Erwartungshaltung der Besucher hat sich nämlich im Laufe der Zeit auch zum Positiven für die Tiere verändert. Die deshalb unverzüglich in Angriff genommene Neukonzeption umfasst eine langfristige Umgestaltung des Tierparks.
Grosszügige Landschaftsgehege lösen nach und nach kleine Käfigbauten und Minigehege ab. Auf Tierarten, denen auf Dauer keine optimalen Haltungsbedingungen geboten werden können, wird lieber verzichtet.
Weniger ist manchmal mehr!
Der Kalletaler Arzt Dr.Heinrich Stocksmeier gründete im Jahre 1969 den Tierpark. Im Jahre 1995 ging der Park dann in den Besitz der Familie Geenen über. Der heutige Inhaber ist der Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere, Dr Dirk Neumann.
Der Tierpark finanziert sich einzig und allein aus den Eintrittsgeldern und Spenden - ohne jeden Zuschuss der öffentlichen Hand.
Auf seinem Weg zur Neugestaltung wird der Tierpark Kalletal von zahlreichen Tierpaten, Freunden und Förderern unterstützt. Ihr schönster Lohn dafür sind zufriedene Tiere sowie zufriedene und erfreute grosse und kleine Besucher.
Fachkundige Leitung, motivierte Mitarbeiter und ein Ambiente, das zur Erholung und Entspannung einlädt, sind Bestandteile eines professionell geprägten Parks mit einem besucherorientierten Marketing und einem Selbstverständnis als Dienstleister.
› weiter lesen
Inmitten der geschichtsträchtigen Landschaft des Naturparks Eggegebirge im südlichen Teutoburger Wald präsentiert sich dem Besucher das malerisch gelegene Wasserschloss Heerse mit seinem vielfältigen Museumsangebot.
In dem kleinen Egge-Ort steht seit mehr als 400 Jahren das Abteigebäude des ehemaligen kaiserlichen freiweltlichen hochadeligen Damenstifts Heerse. Das Gebäude, das als Wasserschloss mit umlaufender Gräfte angelegt wurde, gehört heute dem Ehepaar Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder. Beide sind passionierte Jäger und Naturschützer und haben im Laufe vieler Jahre eine der größten privaten Großsäugersammlungen zusammengetragen.
Man kann hier völlig gefahrlos einem Löwen direkt ins Auge blicken oder einen Eisbären aus der Nähe bestaunen. Die große Anzahl der afrikanischen Antilopenarten zeigt die Vielfalt der Schöpfung auf besonders eindrucksvolle Weise. Den Eigentümern ist die Sensibilisierung der Besucher für naturkundliche Themen ein besonderes Anliegen, das auch Anlass war, im Schloss eine eigene Abteilung zur Jagdkultur in historischer und heutiger Sicht zu installieren.
Einen großen Teil des Hauses und einen Sonderausstellungsbereich im Torhaus nehmen die ethnographischen Exponate ein. Generalkonsul Schröder, der seit über 40 Jahren für das westafrikanische Land Ghana tätig ist, hat auf vielen Reisen, die er dienstlich und privat unternommen hat, Gegenstände und Objekte aus allen Ländern der Erde erworben und stellt diese nun zum Erkenntnisgewinn für die Betrachter hier aus. Goldstaubgewichte und die Kente-Weberei der Ashanti zeigen traditionelle Eigenheiten dieses Volkes. Sie vermitteln zusammen mit vielen weiteren Objekten afrikanischer Kunst wie Masken und Ahnenfiguren Einsichten in die kulturelle Vielfalt der Welt als Grundlage für jede Verständigung zwischen den Völkern. Auch die entlegensten Regionen haben die Schröders besucht wie Vanuatu, Pitcairn Island, Papua Neu-Guinea, Fidschi oder die Osterinseln und lassen die Besucher durch die liebevoll dekorierten Ausstellungsstücke ihren Erfahrungen teilhaben.
Von den etwa 20.000 Exponaten stehen mehrere tausend in der Abteilung "Gesamtdeutsches Heimatmuseum". Hier wird man anhand von Gegenständen der Land- und Hauswirtschaft sowie des Handwerks in die ersten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts zurückversetzt.
Im Außenbereich heißen unter anderem ein westkanadischer Totempfahl, eine Elefantengruppe aus Granit und viele in Asien gegossene Wildtiere aus Bronze die Besucher willkommen. Zur vollen und halben Stunde erklingt das preußische Glockenspiel – eine Nachbildung des Potsdamer Glockenspiels – der zerstörten Garnisonskirche, in dessen Schatten am 3. Oktober im Preußenjahr 2001 eine Büste Friedrichs des Großen aufgestellt und feierlich enthüllt wurde.
› weiter lesen
GANZ SCHÖN MUSEUM!
Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold - Zeit für Landschaft, Luft & Wissen
Ganz entspannt im Vorbeigehen Überblick gewinnen: Westfalens Alltagskultur der letzten 500 Jahre zeigt sich in Deutschlands größtem Freilichtmuseum auf fast 100 Hektar. Eine Zeitreise durch grüne Kulturlandschaft, zu Fuß oder mit dem Pferdewagen, die Sie von der Zeit um 1800 bis in die Jahre um 1925 im Sauerländer Dorf führen kann - aber nicht muss.
Über 100 historische, im Museumsgelände wiedererrichtete Originalgebäude erwarten Sie mit charakteristischen Einrichtungen, ihren Gärten und Feldern.
Und mehr noch: Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold engagiert sich seit vielen Jahren für seltene Haustierrassen, denen man bei hier noch begegnen kann: Den Sennerpferden und dem Siegerländer Rotvieh, den Lippegänsen und auf dem Mist den Westfälischen Totlegern. Nicht zu vergessen: Lebendige Werkstätten zeigen handwerkliche Arbeiten, oft sogar mit Aktionstagen zum Mitmachen und selber lernen.
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus ; 32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0 ; wfm-detmold@lwl.org
Fax: 05231/706-106 ; Besucherinfos (ganzjährige Ansage): 05231/706-105
www.freilichtmuseum-detmold.de
Geöffnet April - Ende Oktober, di - so (und an allen Feiertagen) 9 - 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)
› weiter lesen