Seit 40 Jahren ist der Freizeitpark Lochmühle ein beliebtes Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet. In direkter Nachbarschaft zum Römerkastell Saalburg beruft sich der Park auf seine Herkunft als ehemalige Getreidemühle mit landwirtschaftlichem Betrieb.
Mit einem ungewöhnlichen Konzept setzt sich der familiengeführte Betrieb ganz bewusst von den größeren hochtechnisierten Parks ab.
Die ländliche und familiäre Atmosphäre des bis in die 70er Jahre als Reitanlage geführten Anwesens konnte bis heute bewahrt werden. Aus den anfangs als Zusatzangebot geschaffenen Nebenattraktionen, wie Turngeräten und einer Teichanlage, entwickelte sich im Laufe der Zeit ein bunter Freizeitpark. Neben Spiel und Spaß zählt weiterhin der Bezug zur Natur und zu den einheimischen Tieren. Diese Verbindung zum Leben und Arbeiten auf dem Land unterstreicht auch die 2004 neu erbaute Traktor-Schienenbahn, die durch einen liebevoll angelegten Lehrpfad führt. Immer noch spielen Ponys eine wichtige Rolle. Nicht nur wegen des Maskottchens „Polo“, dessen Name sich aus „Po“ wie Pony und „Lo“ wie Lochmühle zusammensetzt. Auch heute noch kann man dem Glück der Erde auf dem Rücken der Shettlandponys aktiv zu Leibe rücken.
Neben den modernen Fahrgeschäften haben die natürlichen Gegebenheiten der unmittelbaren Umgebung keineswegs an Attraktivität eingebüßt: Im idyllischen Tal kann man sich auf dem Erlenbach von eigener Hand mit Flößen fortbewegen, auf Wiesen herumtollen und im Streichelzoo mit einheimischen Tieren spielen. Mit etwas Glück lassen sich in der Tierkinderstube sogar Küken beim Schlüpfen beobachten. Die auf dem ganzen Gelände verteilten Grillplätze, die man nach Voranmeldung kostenlos benutzen darf, laden schließlich zum gemütlichen Beisammensein in kleinen und auch größeren Gruppen ein.
Saison: 31. März bis 28. Oktober 2012
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Die VOGELBURG, mitten im Naturpark Hochtaunus gelegen, ist ein Vogelpark ganz besonderer Art.
Sie verdankt ihre Entstehung und permanente Weiterentwicklung seit 1981 der Initiative eines Vogelliebhabers, der sich aus familiärer Tradition schon seit Jahrzehnten der Pflege und Zucht von Papageien widmet.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieser Park zu einer Schutzburg für Papageien, die von privaten Haltern aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben wurden.
Die private Papageienhaltung erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.
In die Überlegungen zur Beschaffung eines solchen Tieres bezieht der Mensch zunächst einmal die Gesichtspunkte und Vorteile mit ein, die er selbst aus der Haltung eines Papageies ziehen möchte: nämlich einen Ansprech- und Streichelpartner immer in seiner Nähe und immer verfügbar zu haben, wenn es ihn danach verlangt.
Der Papagei - intelligent und gelehrsam, menschengeprägt und sogar sprechend - ist in der Lage, "seinem" Menschen das Gefühl zu vermitteln, daß er vom Vogel verstanden wird.
So entsteht eine ganz persönliche Beziehung zwischen Mensch und Tier, wobei sich zwar der Vogel ganz auf den Menschen, aber der Mensch so gut wie gar nicht auf die artspezifischen Bedürfnisse des Vogels einstellt - denn diese sind hierzulande praktisch unbekannt!
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Besuch an einer Wiege unserer Kultur -
Das Kloster Eberbach
Im Herzen des Rheingaus, idyllisch in einem von Wald und Reben umgebenen Seitental des Rheins liegt die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach. 1136 vom heiligen Bernhard von Clairvaux gegründet, präsentiert sich Eberbach bis auf den heutigen Tag als niemals zerstörte und im Gebäudebestand komplett erhaltene Klosteranlage. Romanik, Gotik und Barock
sind die prägenden Baustile der von einer Ringmauer umgebenen Abtei, deren mittelalterliche Gebäude im Winter 1985 der Verfilmung des Umberto Eco Romans "Der Name der Rose" mit Sean Connery in der Hauptrolle dienten.
Das Kloster steht Besuchern heute ganzjährig offen. Frei zugänglich sind die Klostergärten und die Gebäude, in denen Klostergastronomie, Vinothek und Klosterladen untergebracht sind. Gegen Eintrittszahlung können Klosterkirche und die um den Kreuzgarten gelegenen Klausurgebäude betreten werden, was früher ausschließlich den geweihten Chormönchen erlaubt war. Dort zeigt das Abteimuseum eine Fülle von Exponaten aus der Geschichte des Klosters und des Zisterzienserordens. Den Besuchern steht zur geführten Besichtigung eine Audioführung (deutsch/englisch) zur Verfügung. Ebenso können Gruppenführungen mit Gästeführer sowie in Kombination mit einer Weinverkostung gebucht werden - das Kloster ist seit seiner Gründung im hohen Mittelalter ein Zentrum gelebter Weinkultur.
Öffnungszeiten: Hauptsaison von April bis Oktober, täglich 10 bis 18 Uhr; Nebensaison von November bis März, täglich 11 bis 17 Uhr. Am Rosenmontag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester bleiben Kloster und Vinothek geschlossen. Zwischen 13 bis 17 Uhr geöffnet sind Kloster und Vinothek am 2. Weihnachtsfeier- und am Neujahrstag.
Eintrittspreise: Erwachsene € 3,50, Gruppen ab 10 Personen € 2,50; Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren € 1,50; Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt; Studenten und Schwerbehinderte (mit Ausweis) € 1,50.
Buchungsservice: Führungen vermittelt die Touristinformation Kulturamt Eltville (TIK), Rheingauer Straße 28, D-65343 Eltville im Rheingau, Ruf 06123 909835. Fax 06123 909836. fuehrungen@eltville.de. Weinführungen können direkt über den Buchungsservice der Stiftung Kloster Eberbach vereinbart werden.
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