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Sehenswürdigkeiten in der Region Hessisches Bergland

Es befinden sich 2 Sehenswürdigkeiten in der Region Hessisches Bergland.

Brüder Grimm-Museum

Das Brüder Grimm-Museum Kassel

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gehören zu den wichtigsten Geistespersönlichkeiten der deutschen und europäischen Kulturgeschichte und haben mit ihrer Märchensammlung Weltruhm erlangt.

Von großer Bedeutung sind aber auch ihre bahnbrechenden Leistungen auf den Gebieten der germanischen Sprach- und Literaturwissenschaften, der Rechts-, Geschichts- und Mythenkunde sowie ihr politisches Wirken für Deutschland und Europa.


Die Schauräume des Museums befinden sich im historischen Palais Bellevue (1714 von Paul du Ry als Sternwarte für den hessischen Landgrafen Karl erbaut) an der Schönen Aussicht Nr. 2.

Die ständige Ausstellung über Leben und Werk der Brüder Grimm dokumentiert chronologisch fortlaufend ihre wichtigsten Lebensstationen im Zusammenhang ihres wissenschaftlichen und politischen Wirkens.

Im Stil der Zeit ist ein Raum mit Originalmöbeln und anderen Zeugnissen ausgestattet. Im 3. Geschoss findet sich eine Grimm-Erlebniswelt.

Bedeutendstes und wertvollstes Exponat des Museums ist das Grimmsche Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen (2 Bände, 1812/1815), das hinsichtlich der Entstehungsgeschichte der Märchen eine Quelle ersten Ranges darstellt.

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Kassel

Kassel ist nicht nur documenta-Stadt sondern auch Hauptstadt der Deutschen Märchenstraße. Doch auch sonst hat Kassel viel zu bieten. Da wäre z.B. Europas größter Bergpark, der Bergpark Wilhelmshöhe. Gelegen im Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe geht der 240 h große Park, wobei 100 h ausgewiesener Kurpark sind, in den Naturpark Habichtswald über.
Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen gehören Herkules, Wasserkünste, Schloss Wilhelmshöhe, Löwenburg, Gewächs- und Ballhaus.
Über allem thront der 8,25 m hohe Herkules, der auch als Wahrzeichen Kassels gilt. Ein Kleinod des Rokoko ist der Schlosspark Wilhelmsthal.

Neben den vielen Sehenswürdigkeiten hat Kassel auch mit seinen Museen für jeden Geschmack etwas zu bieten. Da wäre z.B. das Tapetenmuseum, das Brüder Grimm-Museum, das Museum Fridericianum, das Hessische Landesmuseum und viele mehr.

Park und Schloss Wilhelmsthal ließ Landgraf Wilhelm VIII. der Gründer der Kasseler Gemäldegalerie, ab 1743 in ländlicher Umgebung als Sommerresidenz, Lust- und Jagdschloss errichten. Die Fertigstellung sollte er nicht mehr erleben.

Der Schlossbau ist eines der bedeutensten Baudenkmäler der Region und gehört zu den wichtigsten erhaltenen Schöpfungen des Rokoko. Herausragende Künstler des 18. Jahrhunderts waren am Bau beteiligt.

Einzigartig im deutschen Barock ist der Staatspark Karlsaue mit der Orangerie und der Insel Siebenbergen. Die Aueinsel, im östlichen Vorfeld der ehemaligen Residenzstadt Kassel gelegen, eingegrenzt von Fulda, Auehang, Voraue (heute Hessenkampfbahn) und der Insel Siebenbergen, hat schon im 16. Jahrhundert den landgräflichen Gestaltungsdrang heraus gefordert.

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